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Es ist mir egal.

Ich lasse es ab jetzt sein.
Ich verzichte auf 'Freunde'.
Das ist mir zu anstrengend.
Und im Endeffekt bin ich genauso betrübt, wie sonst auch.
Und es sind alles Heuchler.
(Ich auch)
Gestern war ich verdammt gut drauf.
Blieb bis halb vier Uhr morgens wach.
Am Computer.
Las im Internet veröffentlichte Geschichten.
Ohne Pause.
Eine nach der anderen.
Und ich war glücklich.
Himmelhoch jauchzend.
Als ich dann um halb fünf im Bett lag und auf englisch mit meinem Zimmer redete, wurde mir klar..
Menschliche Kontakte machen mich nicht mehr glücklich.
Im Endeffekt macht mich garnichts mehr glücklich.
Es ist mir zu anstrengend, mich mit anderen auseinanderzusetzen.
Zu Tode betrübt.
Ich will nicht mehr nächste Woche nach Irland fliegen.
Ich will mich in meinem Zimmer verbarrikadieren.
Allein mit meinem Computer, einem schier endlosen Vorrat an Büchern und ein paar schön scharfen Klingen.
Dann bin ich glücklich.
Dazu muss ich nicht schlafen.
Dazu muss ich nicht trinken.
Dazu muss ich nicht essen.
Ich will einfach nur meine Ruhe.
Mich nach belieben nach und nach zerstören.
Ohne mich um andere zu kümmern.
Denn anderen ist mein Wohlergehen egal.
Man braucht mich nicht zu belehren.
Mein Leben lang hat es niemanden gekümmert.
Warum also jetzt?
Warum soll ich mich nach etwas sehnen, das nie da war und nie kommen wird?
Ich will das 'Nichts'.
Denn das 'Nichts' ist tausendmal besser, als am Leben zu sein.
In solchen Momenten wünsche ich mir, ich könnte meine Gefühle auskotzen.
Bis ich leer bin und nichts mehr fühlen muss.
Weder Leid, Trauer, Einsamkeit und Schmerz noch Freude, Leichtigkeit und Frohsinn.
Ein, zwei Stunden Freude sind die restlichen Stunden Todessehnsucht nicht wert.
Das ist es einfach nicht wert.

Im Moment weiß ich nicht, was ich fühle.
Ich weiß nur, dass es verdammt weh tut.

17.10.10 23:09
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Cathrin / Website (16.12.10 09:12)
Du sprichst mir aus der Seele,und ich bin wirklich froh nicht alleine so zu denken.
Ich danke dir =) <3

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